Nerdy Wedding Part 1: Hochzeitswebseite

hochzeitswebseiteJeder Geek oder Nerd der heiratet fragt sich wie er seine Leidenschaften, Hobbies oder Splin mit in die Hochzeit nützlich einbringen kann. Eine, mittlerweile jedoch schon sehr weit verbreitete, Idee ist es eine Hochzeit Webseite zu erstellen. Speziell in meinem bzw. unserem Fall erschien dies sehr hilfreich da wir nicht in Deutschland geheiratet haben und unter Anderem Reiseanleitungen, Hotels und Tipps untergebracht werden mussten.

In diesem Artikel geht es darum meine Erfahrungen und Überlegungen zu formulieren und euch vielleicht einiges an Probieren zu ersparen.

CMS und Design

Als CMS habe ich, wie bei all meinen Seiten, WordPress verwendet. Es ist einfach zu installieren und lässt sich mit unendlich vielen Templates und PlugIns sehr einfach an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Was das Theme angeht, so braucht dieses sicher einiges an Suchen und Probieren – eventuell sogar Anpassungsarbeiten. Da dies für den Moment zu komplex ist, lasse ich das mal aussen vor. Jeder soll es natürlich so persönlich wie möglich gestalten.

Meine Überlegungen gingen darum, dass die Webseite alle Informationen enthalten sollte, aber einfach zu bedienen ist. Sie sollte auf jeden Fall unser Hochzeitslogo enthalten und zum Thema „Beach Wedding“ passen. Aber so viel mal zum Aussehen.

Vertrauliche Daten schützen

Neben dem eigentlichen Design ist der Schutz von persönlichen Daten meiner Meinung nach sehr wichtig. Immerhin veröffentlicht man persönliche Bilder und Informationen. Man veröffentlich wann genau man, und alle Gäste, nicht zuhause ist. Man möchte nicht, dass jeder diese Informationen sehen kann. Dazu habe ich das Plugin „WP-Members“ verwendet. Es bietet die Möglichkeit im Frontend eine Benutzerregistrierung durch zu führen und Inhalte von Seiten vor unbefugten Benutzern zu sperren. Leider kann man nicht die eigentliche Seite im Menü verbergen – jeder Nutzer, auch die nicht eingeloggten, können auf alle Beiträge und Seiten zugreifen, aber nur diejenigen die eingeloggt sind, können die Inhalte sehen. Alle anderen sehen nur leere Seiten.

Feedback erhalten

Es ist schön von seinen Gästen zu hören. WordPress bietet ja schon viele Möglichkeiten Feedback von Leuten von der Webseite zu bekommen. Natürlich habe ich Kommentare in Beiträgen aktiviert. Bei manchen Beiträgen nutze ich die Kommentarfunktion z.B. um Fahrgemeinschaften bilden zu können – quasi als Börse für Fahrten und Mitfahrer. Ein Kontaktformular soll für Fragen an uns genutzt werden.

Aber was auch sehr schön ist, ist ein Gästebuch. Es gibt einige PlugIns hierfür jedoch nur wenige gute / schöne. Das, was ich am Ende genutzt habe heisst „Comment Guestbook“ und nutzt, wie der Name schon sagt, die Kommentare als Art Gästebuch. Lässt sich schön integrieren und anpassen.

Ortsbeschreibung

Das wichtigste für eine Hochzeit sind die Gäste. Und die müssen an den Ort des Geschehens geleitet werden. Nicht nur für Hochzeiten im Ausland, sondern auch für Hochzeiten in Deutschland ist dies spannend denn häufig sind die Gäste nicht Ortskundig oder die Hochzeit umfasst mehrere Locations (Standesamt, Kirche, Party-Location…). Neben dem reinen Aufführen von Adressen (für das Navi) bietet sich hier eine Kartendarstellung an um das ganze zu visualisieren. Hierzu habe ich das PlugIn „MapPress Easy Google Maps“ genutzt. Es gibt eine kostenfreie und kostenpflichtige Version. Für eine einfache Webseite reicht die kostenfreie Version jedoch vollkommen aus. Hiermit lassen sich auf einfachem Wege Google Karten mit Stecknadeln auf Webseiten einblenden.

Weitere PlugIns

Natürlich bieten sich auch weitere PlugIns an wie JetPack (das ich auf jedem meiner Blogs nutze) oder ein Wetter PlugIn welches das Wetter am großen Tag anzeigt oder eine Countdown Uhr. Hiervon gibt es aber so viele, dass ich dies nur als Ideen weitergeben kann was man noch machen kann – weniger als wirkliche Empfehlung.

Inhalte

Ich habe ja schon ein wenig über mögliche Inhalte für eine Hochzeit-Webseite gesprochen. Hier eine kleine Liste mit Ideen die ich auf der Webseite verwendet habe:

  • Vorstellung des Brautpaares (wie haben sie sich kennen gelernt, was man an einander mag usw.)
  • Beschreibung der Locations, Adresse, Parkmöglichkeiten
  • Zeitplan der Hochzeit
  • Eventuell Dresscode
  • Hotelempfehlungen
  • Kontaktdaten der Eheleute, Trauzeugen, Standesbeamten, Event Manager etc.
  • Wunschliste oder Link auf die Wunschliste
  • Fotos / Möglichkeit Fotos an das Brautpaar zu senden
  • Kontakt und Gästebuch

Viel Spass beim Nachmachen! Wenn du weitere Ideen oder Anregungen hast, einfach einen Kommentar unter den Artikel posten.

Im Nerdy Wedding Part 2 geht es um nerdige Dinge während der Hochzeit. Gespannt bleiben.

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