Wer ist dein Lieblings-Bond?

Mein Lieblings-Bond ist der gleiche wie bei so vielen anderen Menschen auch: Sean Connery. Der Star von insgesamt sieben James Bond Filmen zwischen 1962 und 1983 verkörpert für mich noch immer die klassische Vorstellung die ich von DEM britischen Geheimagenten habe. Elegant, teilweise zurückhaltend – fast schon schüchtern, dennoch aber ein Weiberheld und knallharter Agent mit viel Witz und Charme. In meinen Augen verkörperte niemand 007 so gut wie der Schottische Schauspieler.

Fast keine andere Filmreihe begeisterte so viele Generationen wie es Bond mittlerweile tut. Der erste Film erschienen in 1962 – in 2012 gibt es mit Skyfall eine Neuauflage. Das sind 50 Jahre Kinogeschichte – 50 Jahre Bond.

Zu Bond gehören aber genau so die Frauen. Von Honey Ryder (Jagd auf Dr. No) bis hin zu Camille (Ein Quantum Trost). Dazu kommen legendäre eindeutig zweideutige Namen der Bondgirls wie „Strawberry Fields“ (Ein Quantum Trost), Xenia Onatopp (Goldeneye), Holly Goodhead (Moonraker) oder Pussy Galore (Goldfinger).

Auch ein Getränk erlangte durch 007 eine legendäre Berühmtheit: Vodka-Martini – „Geschüttelt, nicht gerührt“ („Shaken, not stirred“). Dutzende hiervon konsumierte Bond über die Jahre. Hierzu übrigens das original Vodka-Martini Rezept:

Flemings Originalrezept:

Ein trockener Martini – in einem Champagner-Kelch.
Dazu 3 Maß Gordon’s,
1 Maß Wodka (am Besten aus Getreide und nicht Kartoffel),
1/2 maß Kina Lillet.

Schütteln, bis es eiskalt ist, dann mit einem großen schmalen Stück
Limonenschale servieren.

In meinen Augen eine Schande, dass James im kommenden Film Skyfall ein Heineken Bier trinken soll. Wohl aber ein Teil einer Werbekampagne des Gerstensaftherstellers aus meiner Heimat.

Das James über Leichen geht, versteht sich von selbst. Mit der Lizenz zum töten und der berühmten „Gun Barrel Sequence“ im Vorspann kann sich der Kinobesucher darauf verlassen, dass jeder Bösewicht der gerechten Strafe von Judge-Dre… Bond zugeführt wird.

Doch welcher Bond war der Bondigste? Welcher Bond hat die meisten Bond Girls vernascht, welcher die meisten Martinis getrunken und welcher die meisten Schurken erledigt? Im beigefügten Bild kann man sehen, es war erstaunlicherweise Pierce Brosnan! Mit seinen vier Filmen überflügelt er langjährige Bonds wie Connery oder Moore.

Über ein Detail im Bond-Kosmos habe ich noch nicht gesprochen: Autos. Ich wäre nicht ich, wenn ich als alter Petrolhead die Bond-Cars vergessen würde. Das erste woran man denkt ist natürlich: Aston Martin. In meinen Augen aus das einzig wahre Fortbewegungsmittel eines britischen Geheimagenten. Egal ob DB5 oder DBS … Die Hauptsache ist, es besitzt das Emblem mit den zwei Flügeln. In 9 seiner Filme fuhr er ein Fahrzeug aus den, mittlerweile zu Prodive gehörenden, heiligen Hallen. Hier eine Liste der Bond-Cars.

Ein paar Worte möchte ich allerdings noch über den neuen Bond (Daniel Craig) verlieren. Ich finde es wahnsinnig gut wie er eine neue Generation Bond verkörpert. Er ist härter nach außen, schroffer, aggressiver, kämpferischer – dafür aber weicher und verletzlicher nach innen. Er gibt der Figur eine komplett neue Dimension und passt sie gleichzeitig der heutigen Zeit an. Mehr Action, buntere Bilder und Muskeln gehören da zum Repertoire. Ich freue mich schon wirklich auf den neuen Bond: Skyfall. Der 23. Bond startet am Donnerstag den 1. November in unseren Kinos!

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2 thoughts on “Wer ist dein Lieblings-Bond?

  1. Für mich bleibt es Sean Connery. Bester Bond of all times. Schlechtester Bond war wohl Dalton, wobei er sich, IMO, mit Craig den Platz teilen muss. Moore und Brosnan haben beide ihren Job sehr gut gemacht.

    1. Lazenby und Dalton waren sicherlich die schlechtesten Bonds. Nicht umsonst haben sie zusammen nur drei Filme gemacht. Gott sei Dank der Lazenby nur einen einzigen.

      Das Connery vorne dabei ist, da sind wir uns einig. Brosnan und Moore sind gute Durchschnittsbonds. Auch wenn ich Brosnan zu seiner aktiven Zeit besser fand als im nachhinein.

      Aber ich finde Craig gar nicht mal so schlecht. Er verkörpert halt einen neuen, moderneren Bond. Er traut sich etwas anders zu machen. Vielleicht brauchen wir das damit es Bond auch noch weitere 50 Jahre gibt.

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